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Oldenburger Hundehütte

Nein, hier geht es nicht um eine Schutzhütte für den Hund! Die Oldenburger Hundehütte ist ein Baustil, der Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts in Oldenburg und Umgebung geprägt wurde. Seinerzeit wurden ganze Straßenzüge mit diesen Bürgerhäusern serienmäßig bebaut.

Darüber, wie der Architekturstil zu seinem Namen kam, wird viel spekuliert. Die wahrscheinlichste Version: Ein angesehener Besucher der Stadt soll seinerzeit nach einem Rundgang auf die Frage, was er von diesem Baustil halte, abfällig geantwortet haben: "Das sind alles Hundehütten".

Oldenburger Hundehütte im Haareneschviertel

Merkmale der klassizistischen Giebelhäuser entspr. der Ziffern auf dem Bild:

Die Oldenburger Hundehütte lässt sich in vier Bauformen einteilen: Typ A, Typ B, Typ C, Typ D

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Oldenburger Hundehütte Typ A

Oldenburger Hundehütte Typ A

An der Schützenhofstraße

Typ A wurde überwiegend zwischen 1860 und 1875 gebaut.
Auffälligstes Merkmal: Haustür an der Straßenfront.

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Oldenburger Hundehütte Typ B

Oldenburger Hundehütte TypB

Im Haareneschviertel

Typ B wurde 1850/60 - 1875und bis ins 20. Jh. hinein gebaut.
Unterscheidungsmerkmal zu Typ A: Haustür seitlich

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Oldenburger Hundehütte Typ C

Oldenburger Hundehütte Typ C

Im Dobbenviertel

Typ C wurde überwiegend zwischen 1875 und 1900 gebaut.
Auffälligste Merkmale: Altan an der Straßenseite, hohes Souterraingeschoss und angebauter seitlicher Eingang.

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Oldenburger Hundehütte Typ D

Typ D am Rand des Dobbenviertels

Im Dobbenviertel

Typ C wurde 1880 - 1890/1900 gebaut.
Merkmal: prachtvolle Verzierungen, teilweise bis zur Unkenntlichkeit der Ursprungsform überdimensioniert und abgewandelt.